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Es werden Posts vom Oktober, 2017 angezeigt.

Raspadalica oder warum Navis ohne Gehirn nicht funktionieren

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Niemals dem Navigationssystem vertrauen. Weiß ja jeder. Aber ist schwer, wenn man in Kroatien in den Wicken steckt. Als wir versuchten einen Schlafplatz nahe am Buzet Kanjon zu finden, leitete uns das Navigationssystem mehrere Kilometer in die Wicken. Nur um zu wenden. Warum auch immer... Am Ende fanden wir eine nette wenig befahrene Bergstraße an der wir stehen blieben. Wildes Campen ist anscheinend illegal in Kroatien, aber zu dieser Jahreszeit, und wenn man nicht gerade auf den Klettergebiets-Parkplätzen steht, geht's. Am nächsten Morgen parkten wir dann beim Buzet Canyon und stolperten zum Sonnen-Sektor "Pengari":  Ich hatte immer noch "Rücken", aber langsamer wurde es besser. Der Sektor war nett mit 35-40m langen, 6a/b/c und einigen 7-8er-Routen in bestem Kalk. Keinerlei "Speck". Leider mussten wir einen glimpflich verlaufenden Ablass-Unfall mit angucken. Ein echter Klassiker: Die Route war zu lang für das Seil einer Seilsch...

Immer noch Osp und Crni Kal

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Nach einem regnerischen und einem kälteren Tag in Osp ist nun die Sonne wieder da. Wir haben uns im Regen die Zeit mit Bloggen, Spielen, Lesen, Autokino und Essen vertrieben. Leider ist mir vermutlich das Würstchen in der Sauerkraut-mit-Bohnen-Suppe von "Pri Vovku" nicht so bekommen und ich hab seit Tagen "Magen". Und eh "Rücken", aber naja. Einfach wegklettern... ;) Wir haben mittlerweile die (für uns) kletterbaren Sektoren in Osp ein wenig abgegrast und uns daraufhin Misja Pec angeguckt. Leider ist Misja Pec nur zu genießen, wenn man min. 7b klettert. Der Rest der Routen ist nicht gut und / oder speckig. Wir sind also wieder mal nach Crni Kal ("Schrini Kall") gefahren: "Na? Soll ich die 30m 6c mit dem Fingerriss wirklich klettern?" Vom Sektor "Sidarta" aus kann man im Hintergrund den Golf von Triest sehen. Und überall komische Typen ohne T-Shirt... Es ist nämlich noch richtig heiß in der Sonne.   An der gege...

Ein slowenischer Kessel Buntes

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"Wo ist hier?" fragen "Die Sterne"... Wir sind in Mittelwest-Slowenien in Osp und residieren auf dem Camping "Pri Vovku". Der rote Punkt...   Man bemerkt die Nähe zu Italien und zum Meer. Viele Menschen sprechen sowohl Slowenisch, als auch Italienisch, aber mit Englisch kommt man auch weiter, und das Klima ist angenehm. Der Campingplatz ist nett und einfach und die Gastwirtschaft hat leckere bodenständige Gerichte.  Über das Wetter können wir uns auch nicht beschweren. Es war teilweise so heiß, dass wir zu gesehen haben, dass zumindest der Sicherer im Schatten steht, sonst wäre man verbrutzelt... Nachts und Morgens ist es allerdings recht frisch, wie man an Wibkes Daunenjacke sieht. Der Blick vom Camping Richtung Felskessel macht täglich neue Lust auf's Klettern:       Und so sieht dann der Blick vom oberen Ende der Felsen Richtung Camping aus, wenn man eine schöne Mehrseillänge geklettert hat:  Wibke braucht nach dem Aufstieg und bevor w...

Vipava, Rubbeljana und Viva Polonia

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Herrlich hier. Wir haben den Campingplatz "Kamp Tura" mittlerweile ganz für uns alleine, nachdem die stummen Österreicher und die kettenrauchende Deutschen weg sind. Das nahe Schießübungsgelände und die Autobahn stören kaum, es gibt sogar warme Duschen und vom Klo aus hat man free WiFi! Ohne Witz: Es ist richtig schön hier und in 5-35 Min. ist man am Fels, je nachdem wie schnell man die Schottermuränen bezwingen kann. Nachts ist es schon recht frisch und morgens sieht es meist so aus: Aber das gibt sich nach dem Kaffeetrinken... Aber man kann ja auch nicht immer nur klettern. An unserem Ruhetag waren wir gestern in der Hauptstadt Ljubljana. Hat uns sehr gut gefallen! Hier ein paar nette Eindrücke aus der Stadt:  Alex: Na? Was esse ich da? Drei mal darfst du raten... :) Es gibt diverse Brücken über die Jubeljancia, die sich durch die Stadt schlängelt. Diese hier beherbergt tausende antike Keuschheitsgürtel-Schlösser adliger Damen des 16. Jahrhunderts (oder ...