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Es werden Posts vom November, 2017 angezeigt.

Im Land der Ziegen, Hunde und Esel. Und Schlaglöcher.

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  Eigentlich war unser erstes Ziel ein Klettergebiet in der Nähe von Albaniens Hauptstadt Tirana, aber aufgrund der Wetterlage entschieden wir direkt nach Gjipe bzw. Himare weiter zu fahren. Die Infrastruktur in Montenegro und Albanien ist, sagen wir mal "nicht so ausgeprägt", deshalb teilten wir die Strecke auf zwei Teile auf. Schon tagsüber muss man echt auf der Hut sein, um nicht in einem tiefen Schlagloch (nicht so popelige wie in Deutschland) stecken zu bleiben, über einen dicken Stein zu fahren oder einen der diversen Hunde über zu mangeln. Die größten Klopper sind leider undokumentiert, da man so schnell wie sie kommen und gehen gar nicht die Kamera zücken kann.  In Albanien wird anscheinend alles auf allem transportiert. Kühe auf Pickups: Badewannen oder Zement auf dem Rad:   Die Albaner sind bei autonomen Fahrzeugen übrigens schon viel weiter als in Deutschland: Hier ein Mensch auf einem selbstlenkenden Esel mit Handy am Ohr. Gibt das ohne Frei...

Game of Thrones Schauplatz Dubrovnik

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Immer an der Küste lang ging es von Omis nach Dubrovnik: Park4night bietet nun auch tolle Plätze für Frühjoga an: Zwischendurch war akute Wildschwein-Gefahr. Wir sahen allerdings keine. Vermutlich wurden sie alle aufgegessen (es gibt eine große Spanferkel-Tradition in Kroatien), oder vom Steinschlag erlegt. Ich hoffe, Martin freut sich über das Foto ;) In Dubrovnik, in dem Teile der Mittelalter-Fantasy-DrachenUndRiesenVerschwurbelserie gedreht wurden, gibt es neben jeder Menge Touristen auch GoT-Souveniers an jeder Ecke und natürlich auch eine entsprechende Stadtführung. Die Altstadt ist aber tatsächlich sehr sehenswert und taugt allemal für einen Tag Sightseeing. Dubrovnik wurde im Balkankrieg lange kaputt gebombt, aber titptop restauriert und schon das Stadttor verspricht einiges:   Im Abendlicht machten wir uns wieder auf Richtung Albanische Grenze.

Omis, oder: "Dem Wetter ist eine Arscheloch!"

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Tja. Was soll man über Omis sagen? War nicht so doll. Marieke hatte es schon geahnt: Das Tief erwischte uns volle Kanne. Der Wind blies uns weg und es regnete fast unentwegt. Das Gebiet sah zwar sehr gut aus und die ersten Felsen begannen in Sichtweite, aber wir hockten zwei Tage in der Karre und vertrieben uns die Zeit mit Lesen (Wibke), Spanisch Lernen (Marieke), Paper studieren (Ansi), Programmieren (Kim) - nachdem das Drachenbauen nicht so funktionierte. Ok, ein altes Geschirrhandtuch, Gaffa und ein paar Stöcker fliegen halt nicht so gut... Völlerei betrieben wir allerdings alle zusammen. Es gibt unglaublich viele Arten von guten herzhaften und süßen Teilchen in Krotatien. Die sind aber nur fast so gut wie von Marieke gewirbelte Pfannkuchen: Zum Abend hin gab es dann eine Movie-Night im Auto. In der Sneak-Preview liefen sogar zwei Filme kurz nacheinander. Und das bei freiem Eintritt und Gin Tonic aus dem Bayrischen Wald. Am dritten Tag war die alte Felsspürnase Anselm...