Leonidio Part #1 - MEGA!MEGA!MEGA!
Heute ist mal wieder Ruhetag, nachdem selbst Wibke, unser nimmermüder "Climbzilla", eine Pause brauchte...
Vor der Ankunft in Leonidio über die Küstenstraße waren wir schon an 3-4 guten Klettermöglichkeiten vorbeigekommen, bei denen so mancher Norddeutsche feuchte Augen bekommen hätte. Trotzdem waren wir ziemlich beeindruckt von der Felskulisse von Leonidio. Es gibt hier einfach sooo viel Fels und dazu noch jede Menge Bohrpotential.
Wir mieteten uns gleich auf dem Camping "Semeli" ein und haben uns seit dem hier nicht mehr wegbewegt. Sehr nett, sauber, ruhig, warme Duschen, preiswert und direkt am Meer gelegen.
Es gibt hier Mandarinen und Orangen, die wir einfach pflücken dürfen - quasi eine Orangen-Flatrate:
Hier eine typische Frühstücksszene:
Abends wird gekocht und rumgehangen, aber so ab 22 Uhr sind alle platt und wenig später wegen Müdigkeit und Kälte in ihren Zelten oder im Bus verschwunden.
Hier kocht Matze, mit Bier und Musik:
Natürlich mussten wir am ersten Tag bei 21°C erstmal direkt im Meer baden gehen. Zugegeben, es war schon etwas frisch:
Baywatch Leonidio auf Posten:
Tolle Steine in allen Farben liegen hier rum:
Am ersten Klettertag entschieden wir uns für das Gebiet "Skiandianiko" mit der Mega-7a+ "Super Ramasca" - 38m beste überhängende Taschen und dicke Sinter. Der Hammer! Daneben natürlich noch gute 6bs und 6cs zum Erwärmen.
Vale in der tollen 6b+ "Eye of the Tiger":
Schon am ersten Tag merkten wir, dass ein 70m-Seil hier oft zu kurz ist. Viele Routen kann man klettern, bei einigen kann man sich auf einem Absatz ausbinden, aber einige Routen gehen halt einfach gar nicht...
Am nächsten Tag ging's in das Gebiet "Kokkinovrachos", Sektor "Rocspot". Die Wand ist imposant und neben wenigen Mehrseillängen ist nur der untere Teil der ~150m-Wand eingebohrt (sind aber auch mal locker 40m...).
Wibke flashte die erste 7a des Urlaubs... und dann gleich danach die zweite... Yeah!
Abends gingen wir in Leonidio in einer netten Taverne Essen, mit Kamin, griechischem Salat und Schaf, Ziege, Rind, Schwein oder Fisch nach Wahl. War alles sehr lecker! Vorher haben wir noch schnell ein 80m-Seil besorgt.
Am Tag danach ging es in den linkesten Teil von "Kokkinovrachos", "Hot Rock", natürlich auch super. Toller Blick über das Tal:
Die Asselbande am Fels:
Matze und Vale starten zum Feierabend in "Hot Rock", die namensgebende 7a des Sektors:
Noch 'n Panorama:
Ich musste dann einen Pausentag einlegen, aber die anderen drei kletterten fleißig. Unter anderem guckten sie Dani Andrada im Sektor "Twin Caves" dabei zu, wie er - unter ununterbrochenem Gelaber - neue schwere Routen einbohrte. Abends brachten sie leckere griechische Würstchen und Koteletts mit nach Hause, wir warfen den Grill an und machten danach noch ein kleines Lagerfeuerchen:
Dann musste Matze leider auch schon wieder nach Hause. Wibke und Vale rasteten und brachten ihn ins Dorf zum Bus nach Athen. Ich ging mit Ushi, einer Kletterbekanntschaft zum Gebiet "Balcony", aber wir waren nicht so recht angetan. Komische Schichtung und eher so Sloper-Leisten und Blockkanten. Dazu ballerte uns die Sonne kaputt.
Am nächsten Tag schauten wir uns wieder zu dritt das Gebiet "Mad Wall" an. Beim Zustieg erschreckten wir eine 40cm lange Landschildkröte mitten am Hang:
Der Sektor "Cave of Panagia" war unten nicht so doll, aber dank des neu gekauften, knallblauen 80m-Seils:
machten wir am Ende noch die tolle 40m-7a-Route "Edlinger". Der Name war Programm!
Hing schon etwas über:
Wiederum am nächsten Tag ging es zum "Theos Cave". Im Sektor "Theos Pillar" machte Wibke dann gleich ihre erste 7a+. Ich kam da allerdings nicht so richtig hoch. Nicht steil genug. ;)
Die Wand war teilweise mit solch einem korallengleichen Pickelkalk bedeckt, dass es einem nur so in den Fingern schmerzte... Da muss man natürlich auch aufpassen, wenn man oben ohne klettert, also wurde die Schöffelsche Kreuztape-Technik kurzerhand für die Brustwarzen adaptiert:
Man sieht: Felspickel sind nun kein Problem mehr (tm):
Als Ausgleich onsightete ich dann ein paar Meter weiter im "Theos Cave" das herrliche 7a+-Sinterfest "Psili Kamilopardali". Tufas vom feinsten! Gibt irgendwie keine Fotos, aber Vale hatte anscheinend Spaß beim Sichern...
Dann sind wir schon bei gestern angekommen... Da waren wir wieder am "Hot Rock". Wird langsam unser Lieblingsektor.
Wibke hatte noch eine Rechnung mit einer harten 7a offen, aber war langsam zu erschöpft. Zum warm machen gingen wir die tolle 6b-Verschneidung "Mayor". 40m bestes Piazzen und Verspreizen. Top Teil!
Vale und ich drehten nochmal auf und gaben uns die Route "Porno Stars" samt Extension (7b). Klappte dann auch im zweiten Versuch nachdem die Crux ausgebouldert war. Eine 7a+ ging dann gleich auch noch im Anschluss. Peak-Tag für uns!
Heute sind wir alle erschöpft. Ich tippe Blog, Wibke und Vale machen Thera-Band-Übungen und wir waren schon im Meer. Und natürlich wird fleißig rumgehangen und viel gegessen. So soll's sein am Ruhetag...
Vor der Ankunft in Leonidio über die Küstenstraße waren wir schon an 3-4 guten Klettermöglichkeiten vorbeigekommen, bei denen so mancher Norddeutsche feuchte Augen bekommen hätte. Trotzdem waren wir ziemlich beeindruckt von der Felskulisse von Leonidio. Es gibt hier einfach sooo viel Fels und dazu noch jede Menge Bohrpotential.
Wir mieteten uns gleich auf dem Camping "Semeli" ein und haben uns seit dem hier nicht mehr wegbewegt. Sehr nett, sauber, ruhig, warme Duschen, preiswert und direkt am Meer gelegen.
Es gibt hier Mandarinen und Orangen, die wir einfach pflücken dürfen - quasi eine Orangen-Flatrate:
Hier eine typische Frühstücksszene:
Abends wird gekocht und rumgehangen, aber so ab 22 Uhr sind alle platt und wenig später wegen Müdigkeit und Kälte in ihren Zelten oder im Bus verschwunden.
Hier kocht Matze, mit Bier und Musik:
Natürlich mussten wir am ersten Tag bei 21°C erstmal direkt im Meer baden gehen. Zugegeben, es war schon etwas frisch:
Baywatch Leonidio auf Posten:
Tolle Steine in allen Farben liegen hier rum:
Am ersten Klettertag entschieden wir uns für das Gebiet "Skiandianiko" mit der Mega-7a+ "Super Ramasca" - 38m beste überhängende Taschen und dicke Sinter. Der Hammer! Daneben natürlich noch gute 6bs und 6cs zum Erwärmen.
Vale in der tollen 6b+ "Eye of the Tiger":
Schon am ersten Tag merkten wir, dass ein 70m-Seil hier oft zu kurz ist. Viele Routen kann man klettern, bei einigen kann man sich auf einem Absatz ausbinden, aber einige Routen gehen halt einfach gar nicht...
Am nächsten Tag ging's in das Gebiet "Kokkinovrachos", Sektor "Rocspot". Die Wand ist imposant und neben wenigen Mehrseillängen ist nur der untere Teil der ~150m-Wand eingebohrt (sind aber auch mal locker 40m...).
Wibke flashte die erste 7a des Urlaubs... und dann gleich danach die zweite... Yeah!
Abends gingen wir in Leonidio in einer netten Taverne Essen, mit Kamin, griechischem Salat und Schaf, Ziege, Rind, Schwein oder Fisch nach Wahl. War alles sehr lecker! Vorher haben wir noch schnell ein 80m-Seil besorgt.
Am Tag danach ging es in den linkesten Teil von "Kokkinovrachos", "Hot Rock", natürlich auch super. Toller Blick über das Tal:
Die Asselbande am Fels:
Matze und Vale starten zum Feierabend in "Hot Rock", die namensgebende 7a des Sektors:
Noch 'n Panorama:
Ich musste dann einen Pausentag einlegen, aber die anderen drei kletterten fleißig. Unter anderem guckten sie Dani Andrada im Sektor "Twin Caves" dabei zu, wie er - unter ununterbrochenem Gelaber - neue schwere Routen einbohrte. Abends brachten sie leckere griechische Würstchen und Koteletts mit nach Hause, wir warfen den Grill an und machten danach noch ein kleines Lagerfeuerchen:
Dann musste Matze leider auch schon wieder nach Hause. Wibke und Vale rasteten und brachten ihn ins Dorf zum Bus nach Athen. Ich ging mit Ushi, einer Kletterbekanntschaft zum Gebiet "Balcony", aber wir waren nicht so recht angetan. Komische Schichtung und eher so Sloper-Leisten und Blockkanten. Dazu ballerte uns die Sonne kaputt.
Am nächsten Tag schauten wir uns wieder zu dritt das Gebiet "Mad Wall" an. Beim Zustieg erschreckten wir eine 40cm lange Landschildkröte mitten am Hang:
Der Sektor "Cave of Panagia" war unten nicht so doll, aber dank des neu gekauften, knallblauen 80m-Seils:
machten wir am Ende noch die tolle 40m-7a-Route "Edlinger". Der Name war Programm!
Hing schon etwas über:
Wiederum am nächsten Tag ging es zum "Theos Cave". Im Sektor "Theos Pillar" machte Wibke dann gleich ihre erste 7a+. Ich kam da allerdings nicht so richtig hoch. Nicht steil genug. ;)
Die Wand war teilweise mit solch einem korallengleichen Pickelkalk bedeckt, dass es einem nur so in den Fingern schmerzte... Da muss man natürlich auch aufpassen, wenn man oben ohne klettert, also wurde die Schöffelsche Kreuztape-Technik kurzerhand für die Brustwarzen adaptiert:
Man sieht: Felspickel sind nun kein Problem mehr (tm):
Als Ausgleich onsightete ich dann ein paar Meter weiter im "Theos Cave" das herrliche 7a+-Sinterfest "Psili Kamilopardali". Tufas vom feinsten! Gibt irgendwie keine Fotos, aber Vale hatte anscheinend Spaß beim Sichern...
Dann sind wir schon bei gestern angekommen... Da waren wir wieder am "Hot Rock". Wird langsam unser Lieblingsektor.
Vale und ich drehten nochmal auf und gaben uns die Route "Porno Stars" samt Extension (7b). Klappte dann auch im zweiten Versuch nachdem die Crux ausgebouldert war. Eine 7a+ ging dann gleich auch noch im Anschluss. Peak-Tag für uns!
Heute sind wir alle erschöpft. Ich tippe Blog, Wibke und Vale machen Thera-Band-Übungen und wir waren schon im Meer. Und natürlich wird fleißig rumgehangen und viel gegessen. So soll's sein am Ruhetag...











Kommentare
Kommentar veröffentlichen