Showdown im Canyon

Bei unserem Aufenthalt in Deutschland hatten wir etwas Kletter-Entzugserscheinungen, deshalb vergnügte sich Wibke bei der Baumpflege im heimischen Garten. Jens wäre stolz auf uns gewesen (oder hätte mit dem Kopf geschüttelt). Die Buche war danach aber faaast wieder ganz rund... ;)

Nachdem wir aus Deutschland nach Zagreb zurück kamen, wurde erstmal das Auto abgeholt. Wir können das Best Western Hotel "Stella" am Flughafen sehr empfehlen. Nicht nur, weil die Leute alle sehr nett waren, sondern auch weil wir als Gäste eine Woche umsonst bewacht parken durften. Echt Spitze! Unser Auto war Gott sei Dank unversehrt und nach kurzer Kommunikation mit Anselm und Marieke starteten wir Richtung Paklenica.
Dank "park4night" (ja, es gibt für alles eine App ;) ) fanden wir am Ziel ein nettes Parkplätzchen, soweit man das im Dunkeln sehen konnte... Nach dem Abendbrot wurden sofort Geschenke ausgepackt, denn es war schließlich Wibkes Geburtstag und wir hatten das ganze Zeug wochenlang mit uns rumgefahren! Die Kerze von der Tante kam sofort zur Verwendung: 
Der Champagner floss in Strömen (naja, soweit der Piccolo halt reichte) und Sachertorte (aus der Dose, aber lecker) gab's natürlich auch:
  
Am Morgen stellte sich der Platz tatsächlich als sehr schön heraus, allerdings war es etwas schlammig:
Dafür waren wir direkt am Meer:
Dann starteten wir nach Paklenica. Tatsächlich eine sehr beeindruckende Schlucht:
Wir kletterten ein paar Routen in den ersten, noch etwas nassen und schon etwas polierten Sektoren. Hier der Souvenier-Shop - während der Öffnungszeiten sind bestimmte Routen gesperrt, denn sie verlaufen direkt über dem Eingang:
 
Abends fanden wir einen neuen Parkplatz mit Aussicht... und etwas mehr Wind:
 Aber dafür auch einem tollen Sonnenuntergang:
Wibke brutzelt Marokkanische-Öko-Puffer zum Abendbrot:
 
Abends kamen dann Anselm und Marieke dazu und morgens gab's dann Frühstück mit Aussicht:
 
Am ersten Tag mit Anselm und Marieke waren die Klettereien eher nicht erwähnenswert. Am nächsten sollte das Wetter durchwachsen sein und wir entschlossen: "Platten-Warmup und dann mal rischtisch hart anreißen!". Die Sektoren Olymp (schöne lange 6a/6b-Wandklettereien) und Hram (dicker Bogen mit 6c- bis 8a-Henkeleien) waren eine sehr guten Wahl. Hier Marieke in einer schönen 6c an der Bogen-Kante:
 
Am nächsten Tag wollten wir mal wieder richtig Sonne und nahmen den etwas längeren Zustieg zu einem der oberen Sektoren in Kauf. Es lohnte sich. Eine tolle Aussicht und bester Kalk mit geilen Sinterrouten erwarteten uns und auch die Sonne kam dann noch raus. Die Mädels turnten rechts:
 und die Jungs links rum:
Dann wurde es stürmisch und die Wetteraussichten schlechter. Wir entschieden uns weiter gen Süden zu fahren. Leider kein guter Plan, wie sich später herausstellen würde...

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