Intermezzo in Almyros
Heute ist mal wieder Ruhetag in Leonidio für mich. Wibke, Matze und Valentin sind am Fels unterwegs, also kann ich mal aufarbeiten, was so an Stationen liegen geblieben ist...
Nach Meteora bzw. Theopetra wollten wir langsam in Richtung Athen fahren. Matze kam am 26.11. an, hatte sich in einem Hotel eingemietet und wollte ein paar Tage Sightseeing machen. Wir wollten uns natürlich - wenn schon, denn schon - auch in Athen umschauen, ihn treffen und dann zusammen nach Leonidio fahren. Also ab gen Süden...
Ein vielversprechendes Klettergebiet in geringer Entfernung entlang der Route lag in der Nähe von Almyros:
Das Gebiet lag etwas "ab von Schuss" in den Bergen und es ließ sich leider nicht so recht ein guter Schlafplatz finden. Wir fuhren weiter nach Kofi, einem kleinen Kaff und fanden auf einem großen Parkplatz an der Dorfkirche Zuflucht. War nicht so ideal, aber für eine Nacht ok...
Wir gingen direkt in den Dorfkern, in der Hoffnung ein Restaurant oder eine Taverne mit Essen zu finden, waren aber nicht so recht erfolgreich. Dann trafen wir einen Menschen, der gerade aus etwas herauskam was nach Kneipe aussah. Er konnte keinerlei Englisch, wir kein Griechisch, also versuchten wir mit Händen und Füßen klar zu machen, dass wir Hunger hatten. Er war etwas ratlos, wir auch, aber es schien so als gäbe es bei ihm sowas wie "Souvlaki", also rein da... Er holte, vermutlich von um die Ecke, noch ein paar Zutaten (so unsere Vermutung), aber leider gab es dann doch kein richtiges Essen. Er hielt uns dafür bei jedem Bier mit kleinen Häppchen aus Oliven, Fleischwurst, Käse, Gurken und Feta bei Laune. Wir dachten bis zum dritten Bier, das wäre eine Art Vorspeise und danach war's uns dann auch egal...
Nach und nach trudelten ein paar Dorfbewohner ein und wir verbrachten den Abend bei Bier, Häppchen und einer Art Spielshow im Fernsehen, deren Regeln uns bis zuletzt verborgen blieben. Später kam noch Glücksrad, natürlich mit einer griechischen Maren Giltzer. Da konnten wir dann auch wieder mitreden...
Beim Zähneputzen am Dorfrand trafen wir dann noch eine Kuh, die vermutlich ausgebüchst war und später noch lautstark gesucht wurde.
Am nächsten Tag ging es ins Klettergebiet. War auch sehr nett da, aber wenig beklettert. Wir rupften jede Menge komisch stinkende Pflanzen aus den Routen, damit wir überhaupt die Griffe wiederfanden.
Später kam noch ein Berliner Pärchen zum Fels (Ushi und Jana), die sagten, sie hätten unser Auto erkannt und uns jetzt seit Paklenica mehr oder weniger "verfolgt". So klein ist die Welt hier.
Wir hatten die meisten Routen im Sektor geklettert und wollten nicht wieder an der Kirche schlafen und Fleischwurst essen, also machten wir uns auf nach Fili...
Nach Meteora bzw. Theopetra wollten wir langsam in Richtung Athen fahren. Matze kam am 26.11. an, hatte sich in einem Hotel eingemietet und wollte ein paar Tage Sightseeing machen. Wir wollten uns natürlich - wenn schon, denn schon - auch in Athen umschauen, ihn treffen und dann zusammen nach Leonidio fahren. Also ab gen Süden...
Ein vielversprechendes Klettergebiet in geringer Entfernung entlang der Route lag in der Nähe von Almyros:
Das Gebiet lag etwas "ab von Schuss" in den Bergen und es ließ sich leider nicht so recht ein guter Schlafplatz finden. Wir fuhren weiter nach Kofi, einem kleinen Kaff und fanden auf einem großen Parkplatz an der Dorfkirche Zuflucht. War nicht so ideal, aber für eine Nacht ok...
Wir gingen direkt in den Dorfkern, in der Hoffnung ein Restaurant oder eine Taverne mit Essen zu finden, waren aber nicht so recht erfolgreich. Dann trafen wir einen Menschen, der gerade aus etwas herauskam was nach Kneipe aussah. Er konnte keinerlei Englisch, wir kein Griechisch, also versuchten wir mit Händen und Füßen klar zu machen, dass wir Hunger hatten. Er war etwas ratlos, wir auch, aber es schien so als gäbe es bei ihm sowas wie "Souvlaki", also rein da... Er holte, vermutlich von um die Ecke, noch ein paar Zutaten (so unsere Vermutung), aber leider gab es dann doch kein richtiges Essen. Er hielt uns dafür bei jedem Bier mit kleinen Häppchen aus Oliven, Fleischwurst, Käse, Gurken und Feta bei Laune. Wir dachten bis zum dritten Bier, das wäre eine Art Vorspeise und danach war's uns dann auch egal...
Nach und nach trudelten ein paar Dorfbewohner ein und wir verbrachten den Abend bei Bier, Häppchen und einer Art Spielshow im Fernsehen, deren Regeln uns bis zuletzt verborgen blieben. Später kam noch Glücksrad, natürlich mit einer griechischen Maren Giltzer. Da konnten wir dann auch wieder mitreden...
Beim Zähneputzen am Dorfrand trafen wir dann noch eine Kuh, die vermutlich ausgebüchst war und später noch lautstark gesucht wurde.
Am nächsten Tag ging es ins Klettergebiet. War auch sehr nett da, aber wenig beklettert. Wir rupften jede Menge komisch stinkende Pflanzen aus den Routen, damit wir überhaupt die Griffe wiederfanden.
Später kam noch ein Berliner Pärchen zum Fels (Ushi und Jana), die sagten, sie hätten unser Auto erkannt und uns jetzt seit Paklenica mehr oder weniger "verfolgt". So klein ist die Welt hier.
Wir hatten die meisten Routen im Sektor geklettert und wollten nicht wieder an der Kirche schlafen und Fleischwurst essen, also machten wir uns auf nach Fili...

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