Kulturausflug nach Athen
Nach unserem abgeschiedenen Plätzchen in Fili kam uns Athen wie ein Molloch vor. Das lag wohl auch am Campingplatz, von dem es nur einen in Athen gibt. Er liegt an einer achtspurigen Einfallsstraße und ohne Ohrstöpsel ist an Schlaf nicht zu denken. Richtig hübsch war es da nicht, da will man eigentlich nur wieder weg, aber irgendwo mussten wir ja parken und schlafen.
Gut war, dass man mit Bus und Metro relativ schnell im Zentrum Athens ist. Egal wo man dort aussteigt, es gibt an jeder Ecke alte Gemäuer zu entdecken.
Hier das Grab des unbekannten Soldaten, bei dem zum Wachwechsel immer ein Schauspiel ähnlich des "Ministry of silly walks" stattfindet:
Wenn die neuen Soldaten mit ihren Puschelschuhen nach reichlich silly walk wieder an ihrer Bude standen, wurden sie nochmal von einem anderen Kerl "zurecht gerückt", damit auch alles picobello aussieht:
Zehn Minuten Fußmarsch weiter, durch den botanischen Garten, vorbei an Ausgrabungen, kam man ans Hadrianstor:
Durch einen Altstadt-Teil mit reichlich Souvenir-Shops (Olivenholz-Dinge, Olivenseife, Olivenöl, Kräuter, Luffaschwämme, oben gesehene Puschelschuhe, T-Shirts "This is Sparta", Spartaner-Helme und -Rüstungen, Holz-Flaschenöffner in Form von bunten Penissen, etc. pp.) ging es dann Richtung Akropolis.
Zwischendurch gab es noch ein "kleines" Eis:
Der ganze Hügel mit der Akropolis ist ein Museum und echt sehenswert:
Leider fing es kräftig an zu regnen, aber wir stiefelten tapfer z.B. durch das wichtigste Theater des antiken Griechenlands und der Wiege des Dramas überhaupt, das Dionysostheater, und an anderen sehenswerten Gemäuern vorbei.
Je höher man kommt, desto besser wird der Blick über die Stadt und man staunt, wie groß Athen ist:
Schon der Torgang, die Propyläen, zum Plateau beeindruckt:
Die Sonne kam dann auch wieder langsam raus:
Der alte Tempel von Athena:
...sieht neben dem Parthenon dann fast etwas mickerig aus. Es wird schon seit Jahrzehnten kräftig repariert und restauriert. Erstaunlich wie die Griechen vor 2500 Jahren diese tonnenschweren Steinklöpse so exakt aufeinander stapeln konnten...
Vom Aussichtspunkt hat man dann einen imposanten Blick auf fast die gesamte Stadt:
Das Hadrianstor von oben:
Und das Dionysos-Theater:
Oben gab es auch jede Menge "Ersatzteil-Haufen" mit nicht zugeordneten Steinen oder Fehlsteinen, die dann recycelt wurden:
Matze war ca. 2 Stunden vor uns auf der Akropolis gewesen und wir trafen uns in der Altstadt und schlenderten etwas durch das Flohmarkt-Viertel, das allerdings mehr aus Souvenir-, Schuh- und Handyhüllen-Läden bestand. Man musste auch aufpassen, dass man nicht von irgendwelchen Straßenverkäufern aufdringlich Armbänder an den Arm und Koteletts an's Ohr gelabert bekam ("Jo, peace, brother of another mother! Do you like Reggea music? ...").
Wir gingen lecker essen und erkundeten etwas die Straßen des Viertels, in dem Matzes Mini-Hotel war. Zum ersten Mal wurden wir eiskalt an Weihnachten erinnert (das war aber nicht Matzes Hotel!):
Wir waren mittlerweile ganz schön groggy vom Sightseeing und der Stadt allgemein und zogen uns auf unseren 'tollen' Camping zurück. Das Rauschen der Schnellstraße wiegte uns sanft in den Schlaf...
Nach einer schlechten Nacht beschlossen wir nicht mehr dort zu schlafen, sondern nach dem Athen-Tag direkt nach Fili zurückzufahren. Wir mussten also mit dem Auto nach Athen rein, was wir eigentlich vermeiden wollten. War aber dann doch gar nicht so wild wie befürchtet. Die Athener fahren zwar etwas "chaotisch", aber relativ langsam und es wird kaum gehupt oder geschimpft. Alles weniger schlimm als in Hamburg oder Berlin...
Diese Parkgarage war mit nur 2.7μm leider nicht hoch genug für unser Auto ;) :
Wir verabredeten uns im Archäologschen Museum:
Dort gab es diverse Dinge aus ~7000 vor bis ~500 nach Christus:
Das ist ein antiker Schiffsanker:
"Hacke" zur Bodenbearbeitung:
Ein DrachenSpielzeugPferdDingenskirchen:
Vasen gab's auch jede Menge. Die sehen genauso aus wie die in den Souvenirshops draußen:
Die sehr alten Steingefäße fand ich am beeindruckendsten. Wie man Stein mit den Methoden von damals so dünn bekommt, wie der dieser Schalen oder des Trinkbechers, ist mir ein Rätsel.
Wieder draußen schlenderten wir noch durch die Stadt zum Tempel des Hephaistos, der aber leider schon geschlossen war:
Hier gibt es noch tolle Oldschool-Eisenwaren-Läden, die in Deutschland schon auf der roten Liste stehen:
"Oh, guck mal die tollen Stechbeitel da!" ;)
Bei "Hans und Gretel" machte die Hexe mit jeder Menge Süßkram Jagd auf unschuldige Touristen:
Ausnahmsweise mal wieder ein Bier trinken, wenn man schon keinen Tempel angucken kann:
Und dann noch ein bisschen durch die Altstadt schlendern:
"Äh, wo sind wir?!"
Das ist eine Mini-Kirche, mitten in der Einkaufszone:
Nachdem wir unser Auto ausgelöst und unsere Lebensmittel-Vorräte aufgefüllt hatten, verließen wir den Athener Molloch und fuhren wieder nach Fili für zwei schöne, ruhige Klettertage in der Natur. Reichte uns dann auch mal mit Stadt, den vielen Autos und Menschen...
Auf dem Weg gönnten wir uns im Dorfimbiss noch eine kleine Schweinerei in Form eines Gyros-Sandwiches. Etwa die Länge eines halben Baguettes, gefüllt mit Tomaten, Zwiebeln, Zaziki, Fritten und natürlich Gyros. Ein himmlischer Genuss!
Gut war, dass man mit Bus und Metro relativ schnell im Zentrum Athens ist. Egal wo man dort aussteigt, es gibt an jeder Ecke alte Gemäuer zu entdecken.
Hier das Grab des unbekannten Soldaten, bei dem zum Wachwechsel immer ein Schauspiel ähnlich des "Ministry of silly walks" stattfindet:
Zehn Minuten Fußmarsch weiter, durch den botanischen Garten, vorbei an Ausgrabungen, kam man ans Hadrianstor:
Durch einen Altstadt-Teil mit reichlich Souvenir-Shops (Olivenholz-Dinge, Olivenseife, Olivenöl, Kräuter, Luffaschwämme, oben gesehene Puschelschuhe, T-Shirts "This is Sparta", Spartaner-Helme und -Rüstungen, Holz-Flaschenöffner in Form von bunten Penissen, etc. pp.) ging es dann Richtung Akropolis.
Zwischendurch gab es noch ein "kleines" Eis:
Der ganze Hügel mit der Akropolis ist ein Museum und echt sehenswert:
Leider fing es kräftig an zu regnen, aber wir stiefelten tapfer z.B. durch das wichtigste Theater des antiken Griechenlands und der Wiege des Dramas überhaupt, das Dionysostheater, und an anderen sehenswerten Gemäuern vorbei.
Je höher man kommt, desto besser wird der Blick über die Stadt und man staunt, wie groß Athen ist:
Schon der Torgang, die Propyläen, zum Plateau beeindruckt:
Die Sonne kam dann auch wieder langsam raus:
Der alte Tempel von Athena:
Vom Aussichtspunkt hat man dann einen imposanten Blick auf fast die gesamte Stadt:
Das Hadrianstor von oben:
Und das Dionysos-Theater:
Oben gab es auch jede Menge "Ersatzteil-Haufen" mit nicht zugeordneten Steinen oder Fehlsteinen, die dann recycelt wurden:
Matze war ca. 2 Stunden vor uns auf der Akropolis gewesen und wir trafen uns in der Altstadt und schlenderten etwas durch das Flohmarkt-Viertel, das allerdings mehr aus Souvenir-, Schuh- und Handyhüllen-Läden bestand. Man musste auch aufpassen, dass man nicht von irgendwelchen Straßenverkäufern aufdringlich Armbänder an den Arm und Koteletts an's Ohr gelabert bekam ("Jo, peace, brother of another mother! Do you like Reggea music? ...").
Wir gingen lecker essen und erkundeten etwas die Straßen des Viertels, in dem Matzes Mini-Hotel war. Zum ersten Mal wurden wir eiskalt an Weihnachten erinnert (das war aber nicht Matzes Hotel!):
Wir waren mittlerweile ganz schön groggy vom Sightseeing und der Stadt allgemein und zogen uns auf unseren 'tollen' Camping zurück. Das Rauschen der Schnellstraße wiegte uns sanft in den Schlaf...
Nach einer schlechten Nacht beschlossen wir nicht mehr dort zu schlafen, sondern nach dem Athen-Tag direkt nach Fili zurückzufahren. Wir mussten also mit dem Auto nach Athen rein, was wir eigentlich vermeiden wollten. War aber dann doch gar nicht so wild wie befürchtet. Die Athener fahren zwar etwas "chaotisch", aber relativ langsam und es wird kaum gehupt oder geschimpft. Alles weniger schlimm als in Hamburg oder Berlin...
Diese Parkgarage war mit nur 2.7μm leider nicht hoch genug für unser Auto ;) :
Wir verabredeten uns im Archäologschen Museum:
Dort gab es diverse Dinge aus ~7000 vor bis ~500 nach Christus:
Das ist ein antiker Schiffsanker:
Ein DrachenSpielzeugPferdDingenskirchen:
Vasen gab's auch jede Menge. Die sehen genauso aus wie die in den Souvenirshops draußen:
Die sehr alten Steingefäße fand ich am beeindruckendsten. Wie man Stein mit den Methoden von damals so dünn bekommt, wie der dieser Schalen oder des Trinkbechers, ist mir ein Rätsel.
Wieder draußen schlenderten wir noch durch die Stadt zum Tempel des Hephaistos, der aber leider schon geschlossen war:
Hier gibt es noch tolle Oldschool-Eisenwaren-Läden, die in Deutschland schon auf der roten Liste stehen:
"Oh, guck mal die tollen Stechbeitel da!" ;)
Bei "Hans und Gretel" machte die Hexe mit jeder Menge Süßkram Jagd auf unschuldige Touristen:
Ausnahmsweise mal wieder ein Bier trinken, wenn man schon keinen Tempel angucken kann:
Und dann noch ein bisschen durch die Altstadt schlendern:
"Äh, wo sind wir?!"
Das ist eine Mini-Kirche, mitten in der Einkaufszone:
Nachdem wir unser Auto ausgelöst und unsere Lebensmittel-Vorräte aufgefüllt hatten, verließen wir den Athener Molloch und fuhren wieder nach Fili für zwei schöne, ruhige Klettertage in der Natur. Reichte uns dann auch mal mit Stadt, den vielen Autos und Menschen...
Auf dem Weg gönnten wir uns im Dorfimbiss noch eine kleine Schweinerei in Form eines Gyros-Sandwiches. Etwa die Länge eines halben Baguettes, gefüllt mit Tomaten, Zwiebeln, Zaziki, Fritten und natürlich Gyros. Ein himmlischer Genuss!

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